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Naturschutz
und Jagd
... sind die zwei Partner im Forst Bliestorf, die sich am meisten
aktiv um den Schutz und die Förderung von Biotopen und Arten
kümmern. Was sie aktiv tun können?
Info für Waldbesucher
Die Jagd hat sowohl Nutz- wie Schutzcharakter. Der Nutzen besteht
vor allem in der Freude an der Gewinnung von besonders gesunden
und natürlichen Lebensmitteln- dies ist biologischer Anbau
in Vollendung! Der Schutz ist vor allem für die Land-
und Forstwirtschaft wichtig, in dem Wildschaden an Bäumen
und Ackerpflanzen durch Überpopulationen von Wildtieren verhindert
werden. (Beispiel: ein Reh braucht um die 3kg Grünmasse pro
Tag. Das ergibt im Jahr über eine Tonne pro Reh.)
Auch aufgrund seines Nutzungsinteresses achtet der Jäger
auf das Wohlergehen des Wildes. Extra angelegte Wildäcker
sollen in Bliestorf die nahrungsarme Zeit zwischen Oktober und
März überbrücken, wenn die Felder kahl sind und
Blätter und Gräser abgestorben sind. Auch viele nicht-jagdbare
Tiere, wie Vogel- und Insektenarten, haben großen Nutzen
an diesen Wildäckern.
Spezieller Biotopschutz findet in Bliestorf ebenfalls statt.
Besonders wertvolle Sonderbiotope sind die sechs Teiche sowie
eine Heidefläche.
Info
zu den Teichen
Diese Biotope sowie die Prozesse, die diese Biotope bilden werden
fortwährend geschützt. Vor kurzem wurde mit Erlösen
der jährlichen Umweltbörse (veranstaltet von der Landesjägerschaft
und der Landwirtschaftskammer) ein neuer Teich gestaltet. Dieses
neue Feuchtbiotop liegt am Nordende der "Langen Wiese".
Stehendes Totholz ist ein weiterer wichtiger Lebensraum, der in
modernen Wirtschaftswäldern fehlt. In Bliestorf wurden deshalb
an die 700 ältere Einzelbäume im Rahmen des "Vertragsnaturschutzes"
unter Totalschutz gestellt.
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